
Der Frühling ist zurück, das Wetter war mehr als nur schön und ich habe mich zu meiner ersten größeren Tour in diesem Jahr, hinreisen lassen. Mit der Bahn ging es bis Kaulsdorf, was ca. 12 Km von Saalfeld entfernt liegt. Dann ging es los, zu Fuß. Die zurückgelegte Strecke liegt zwischen 16 und 20 Km und nein, genauer lies es sich nicht ausmessen. Für alle die die Strecke selbst einmal laufen wollen, habe ich eine kleine Karte erstellt, was dank Google Earth kein Problem war. Auf der Karte ist meine ungefähre Route eingezeichnet.
Die Strecke würde ich als mittelschwer einstufen, wer nicht gerne Berg auf und ab läuft, für den ist sie weniger geeignet. Der Aufstieg lohnt sich aber auf jeden Fall, vorbei am Eichicht, dann hinauf auf den Eichelberg und man wird mit einer fantastischen Aussicht belohnt. Weiter ging es dann bis zum Pumpspeicherbecken Hohenwarte II, dort ist direkt, auf den riesigen Wasserleitungen, eine kleine Aussichtsplattform zu finden. Von hier aus hat man einen, fantastischen Blick über das gesamte Tal. Über diese führte der Weg dann weiter, bis zur Talsperre Hohenwarte. Ich möchte nicht den ganzen Weg, in Worten wiedergeben, da lasse ich lieber die Bilder sprechen.





Direkt an der Talsperre gibt es einen Imbiss, inklusive Sitzplätzen und Tischen mit Blick aufs Wasser. Was bei den Temperaturen, eine sehr schöne Möglichkeit ist, für eine ausgedehnte Pause. Ich habe mir Pommes mit Schnitzel gegönnt, war lecker, dazu gabs eine Apfelschorle. Die Pause habe ich zudem genutzt, um ein paar Tweets via Twitter abzuschicken. Ja das Internet ist auch bei Wanderfreunden angekommen, nichts geht über mobiles Internet.





Nach dem Mittag ging es nun um den Rückweg. Also ab über die Talsperre und dann? Tja auf der anderen Seite gibts keinen offiziellen Weg, also habe ich kurzerhand die Straße benutzt. Davon rate ich aber ab, denn sie ist kurvenreich und für laufende Menschen, bietet sie nur wenig Platz. In Hohenwarte angekommen, gings dann wieder auf offiziellen Wanderwegen weiter. Grundsätzlich empfand ich den Rückweg, nach Kaulsdorf, um einiges anstrengender. Denn es ging eindeutig mehr Bergauf als eben diese hinunter.



Viel mehr möchte ich zu diesem Ausflug garnicht sagen. Es ist auf jeden Fall die Reise mehr als wert gewesen. Die Strecke ist für einen Tagesausflug optimal, mit kleinen Kindern, würde ich sie allerdings weniger laufen. Einfach die Bilder anschauen und selbst entscheiden. Eines fand ich allerdings wirklich schade, auf der ganzen Strecke sind mir vielleicht 4-6 Menschen über den Weg gelaufen. Was mich bei dem schönen Wetter, durchaus verwundert hat. Keine Lust zu wandern?
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