Letztes Wochenende, dass ich mit einem Frühstück im Literatencafe begann, war ich auch in einer Ausstellung. Ausgestellt wurden im Romantikerhaus, Arbeiten von Christian Mischke .
Das Romantikerhaus liegt etwas versteckt in Jena, ganz in der Nähe des Literatencafes. Eine genaue Wegbeschreibung ist hier zu finden. An diesem Sonnabend war in Jena viel los, es war Vormittag und ich hatte auch im Romantikerhaus viele Menschen erwartet. Falsch gedacht, für Romantiker ist dieser Ort das richtige, denn ich war der einzige Besucher. Ob zu späterer Stunde noch mehr kamen, kann ich nicht sagen, davon ist aber auszugehen.

Leider durfte ich von der Ausstellung keine Bilder machen, schade eigentlich, wird aber seine Gründe haben. Aber einen kleinen Trost gibt es trotzdem, ich durfte wenigstens Fotos von anderen Bereichen des Hauses machen. Eine Ausnahme, für die ich sehr dankbar bin, denn normalerweise geht auch dies nicht. Danke nochmals dafür.

Die Radierungen und Zeichnungen von Chritian Mischke sind faszinierend. Ich bin ehrlich begeistert, mit wie vielen Details die teilweise kleinen Werke ausgearbeitet sind. Wahnsinn dachte ich, wie bekommt der Mann das hin? Sein Stil gefällt mir, ich mag Arbeiten, bei denen man erkennt um was es sich handelt. Also keine zu abstrakten Werke. Christian Mischke trifft da meinen Geschmack sehr gut. Auf dem einen Foto kann man seinen Stil erkennen. Die Ausstellung dreht sich übrigens um das Thema “Thomas Mann – Literatur hat ein Gesicht”. Bis zum 01.06.2009 kann man die Ausstellung im Romantikerhaus noch besuchen.

Ich kann einen Besuch für Kunstliebhaber nur empfehlen. Die Ausstellung ist den Weg mehr als Wert. Nebenbei kann man dann auch den Rest des Hauses eines Blickes würdigen. So durfte ich erfahren, wie der Herr Doebereiner sich damals ein Feuerzeug vorstellte. Aber selbst überraschen lassen und mal in die Welt der Dichter und Denker schauen.
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